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Der Weg in die Selbstständigkeit Mit oder ohne geringfügig Beschäftigte?!



Mit der Selbstständigkeit erfüllen sich viele Menschen einen Traum: In beruflicher Eigenständigkeit die eigenen Fähigkeiten zu Generierung von Umsatz einzusetzen, und dabei keiner vorgesetzten Stelle Rede und Antwort stehen zu müssen. Endlich soll keine dritte Instanz an der eigenen Arbeit verdienen - nur man selbst. Die Früchte der eigenen Arbeit kann man dann auch selbst ernten und genießen. Das Leben ohne Chef erscheint mit Sicherheit sehr reizvoll, doch als Selbstständige/r müssen Sie nun auch alle Aufgaben selbst übernehmen, die zuvor bei einer Anstellung ein Chef erledigt hatte. Ab wann lohnt es sich hier Unterstützung zu holen? Ist es unter Umständen sinnvoll eine/n geringfügig Beschäftigte/n einzustellen? Wir wollen Ihnen einen Überblick über diese Fragstellungen bieten und Ihnen zugleich Tipps an die Hand geben, damit der Weg über geringfügig Beschäftigte nicht zur finanziellen Stolperfalle wird.



Die erste Phase der Selbstständigkeit: Arbeit, Arbeit und noch mehr Arbeit...


Der Traum der Selbstständigkeit lässt sich grundsätzlich nur mit viel Arbeit realisieren und oftmals beklagen viele Existenzgründer, dass es nicht das Kerngeschäft ist, welches diesen Aufwand erzeugt, sondern vielmehr Organisations- und Verwaltungstätigkeiten. So müssen Sie nicht nur von Anfang an effektive und effiziente Arbeitsprozesse festlegen und nach einer kurzen Erprobung ggf. anpassen; auch das Thema Marketingstrategie samt Werbemaßnahmen darf nicht zu kurz kommen - denn auf Kunden/innen sind Sie in der Selbstständigkeit immer angewiesen. Doch diese Arbeitsbereich können trotz des damit verbundenen Aufwandes durchaus Spaß bereiten und den eigenen Horizont erweitern - wodurch neue innovative Ansätze entstehen können. Nicht so ist es bei der Bürokratie! Diese ist bei der Selbstständigkeit ein Mühsal, welches es in sich hat. Diese fängt bereits bei der Anmeldung eines Gewerbes an und führt sich über Fragen des Wettbewerbs- und Internetrechts fort bis hin zum Kontakt mit dem Finanzamt. Stimmt das Impressum nicht, oder sind Ihre AGB nicht konform mit den aktuellsten Gesetzten, kann es passieren, dass ein böswilliger Konkurrent über eine Abmahnung an Ihnen verdient. Zahlungsunwillige Kunden finden eventuell Lücken in Ihrem Widerrufsrecht und mit der Berufsgenossenschaft müssen Sie sich vielleicht auch noch auseinandersetzen. Die Liste der Fallstricke ist sehr lang und der Kreativität potenzieller Ärgernisse sind keine Grenzen gesetzt! Doch einen Ausweg gibt es leider nicht: Sie müssen diese erste Lawine an Verwaltungs- und Bürokratieaufwand meistern und das bedeutet vor allem Arbeit! Lohnt es sich hier nicht fremde oder familiäre Hilfe in Anspruch zu nehmen? Vielleicht über einen €450-Job auch bekannt als Minijob?


Ein wichtiger Grundsatz beim Einstieg in die Selbstständigkeit: Je mehr Sie selbst machen, umso rentabler ist Ihre Selbstständigkeit in der Anfangsphase.


Der Einstieg in die Selbstständigkeit geht vor allem mit einem finanziellen Risiko einher. Ziel ist es, aus sinnvollen Investitionen nach möglichst kurzer Zeit ausreichenden Umsatz zu erzeugen. Der ROI-Faktor (Return-on-investment) muss in gesunder Weise steigen und langfristig einen zufriedenstellenden Wert annehmen! Insbesondere in der Anfangsphase der Selbstständigkeit muss daher jede Ausgabe genauestens unter die Lupe genommen werden. Je mehr Anteile der Wertschöpfungskette Sie selbst wahrnehmen, umso mehr Gewinn bleibt nach dem Abzug der Betriebsausgaben vom Umsatz übrig. Daher ist es verständlich, dass man als frische/r Selbstständige/r - gerade in der Anfangsphase - möglichst viele Aufgaben selber erledigen möchte. Doch in manchen Situationen ist das Arbeitsaufkommen einfach so groß, dass es von einer einzelnen Person nicht mehr bewältigt werden kann. Auch Spezialbereiche wie die Suchmaschinenoptimierung (SEO) können aufgrund der Komplexität nicht selbst bearbeitet werden. Ist der Punkt übermäßiger Arbeitsbelastung erreicht, sollte man sehr ernsthaft über die Einstellung einer / eines geringfügig Beschäftigten nachdenken.           

Die geringfügige Beschäftigung klingt auch für Selbstständige gut, doch kennen Sie alle Rahmenbedingungen aus Arbeitgebersicht?  


Die geringfügige Beschäftigung - auch als 450€- oder Mini-Job bekannt - ist seitens des Staates dazu eingerichtet, die bürokratischen und verwaltungstechnischen Rahmenbedingungen für weniger umfangreiche Arbeitsverhältnisse zu reduzieren. So soll eine Arbeitgeber schnell neue Arbeitskräfte einstellen können, wenn eine Vollauslastung vorliegt, und Arbeitnehmer/innen sollen von weniger Abgaben profitieren. Ob dieser Absicht sich bewahrheitet, ist jedoch in der Realität sehr stark von den persönlichen Rahmenbedingungen der eigenen Selbstständigkeit abhängig. Rein rechnerisch zahlen Sie als Arbeitgeber durch diverse Abzüge - teilweise in Form schwer nachvollziehbarer Abschläge - bei einem Gehalt von € 450 zusätzlich noch Abgaben im dreistelligen Bereich. Doch in diesem Betrag sind noch nicht alle Kosten enthalten: So fällt - ganz gleich wie gefährlich die (Büro-)Tätigkeit ist - die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Unfallversicherung an, teilweise treiben auch Berufsgenossenschaften Beitragsgelder ein, wenn Sie in deren Zuständigkeitsbereich fallen. „Ist der Arbeitsplatz im Einklang mit den gültigen Vorschriften ausgestaltet worden?” wäre ein nächste Frage, welche sich nicht leicht beantworten lässt. Hier kommen alle Bestimmungen auf Sie zu, welche auch für „normale‟ Arbeitgeber Anwendung finden: Arbeitszeiten, Brandschutz, Fluchtwege etc. Als Selbstständiger können einen die Masse an Gesetzen, Vorschriften und Auflagen geradezu überfluten. Zudem müssen Sie - im Falle der Einstellung einer / eines geringfügig Beschäftigte/n - die Abrechnungen mit dem System SVNet tätigen. Diese Anwendung erinnert stark an die 90er Jahre und lässt regelmäßig viele Selbstständige verzweifeln. Die Tatsache, dass man dort noch zwischen "DM" und "EURO" wählen muss, spricht Bände. Vergeben Sie regelmäßig Aufträge an andere Selbstständige, um die Anstellung über eine geringfügige Beschäftigung zu vermeiden, so ist ebenfalls Vorsicht geboten: Thema Scheinselbstständigkeit! Arbeitet jemand auf Rechnungsbasis für Sie, und hat keine oder nur kaum andere Kunden, so kann es passieren, dass Ihnen die Tolerierung von Scheinselbstständigkeit zur Last gelegt wird. Schafft es die Bürokratie, diesen Vorwurf zu belegen, müssen Sie zumeist für Ihre Mitarbeiter/in Nachzahlungen in die Sozialversicherungen leisten, was mitunter der eigenen Selbstständigkeit den Todesstoß versetzen könnte.


Wann lohnt sich für mich als Selbstständiger die Einstellung einer / eines geringfügig Beschäftigten/in?


Diese Frage kann man nicht allgemeingültig beantworten, denn mögliche Antworten sind immer von Ihren geschäftlichen und auch persönlichen Umständen abhängig. Haben Sie eine/n Ehepartner/in, so kann sich im Zusammenhang mit der Altersvorsorge eine für die geringfügige Beschäftigung günstige Voraussetzung ergeben. Doch dies gilt auch nur dann, wenn die Riesterrente einen tatsächlichen finanziellen Mehrwert bietet, und bekannterweise ist das Konzept der Riesterrente stark umstritten. Mit einer geringfügigen Beschäftigung könnte ein/e Ehepartner/in nämlich bei geringem Einnahmen die vollständige staatliche Förderung von derzeit € 154 beanspruchen und selber "riestern". Diese Entscheidung ist jedoch rein finanzieller Natur, denn Ihre Ehefrau oder Ihr Ehemann darf Sie auch bei Ihrer Selbstständigkeit unentgeltlich unterstützen. So erhalten Sie tatkräftige Unterstützung bei der Arbeit, und die Familienversicherung bleibt nach wie vor bestehen. Doch hier stellt sich dann wieder die Frage nach Ihrer langfristigen Altersvorsorge. Wie Sie sehen, wird eine Selbstständigkeit von so vielen Faktoren begleitet, welche wiederum miteinander verknüpft sind und somit keinen klaren Überblick zulassen. Möchten Sie jedoch eine Fachkraft für einen speziellen Bereich oder eine für eine unentbehrliche Arbeit in der Verwaltung an sich binden, so kann die geringfügige Beschäftigung ein geeignetes Vehikel hierfür sein. Im Vergleich zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sind die Vorteile in gewissen Konstellationen bei der geringfügigen Beschäftigung nach wie vor besser. An der Erstellung von Gehaltsabrechnungen und dem Schreiben von Arbeitszeugnissen werden Sie aber trotzdem nicht vorbeikommen. Es ist also immer empfehlenswert, vor der Einstellung einer / eines geringfügig Beschäftigte/n zu prüfen, inwieweit der Nutzen den Aufwand rechtfertigt. Für den Beginn Ihrer Selbstständigkeit gilt jedoch ein Ratschlag nahezu umfassend: Erledigen Sie so viele Aufgaben Ihrer Selbstständigkeit wie möglich selbst!  





Dieser Artikel zum Thema „Selbstständigkeit und geringfügige Beschäftigung“ stammt von Till Tauber. Folgen Sie ihm auf Google+.

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