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Die Trauerrede - Ehren Sie den Verstorbenen mit einer einer gefühlvollen, ehrlichen Rede auf der Trauerfeier



Aufgrund der Tatsache, dass mehr und mehr Menschen von einer klassischen Beerdigung Abstand nehmen, welche festen Riten unterworfen ist, und zu alternativen Formen und Wegen wie etwa Baumbestattungen oder Luftbestattungen finden, gibt es inzwischen eine Vielzahl von möglichen Abläufen und Zeremonien. Trauerreden gehören meist nach wie vor dazu. In der antiken Redetradition stehend, war diese Form der Ansprache über einen langen Zeitraum hinweg ein Privileg für ranghohe Mitglieder der Gesellschaft und entwickelte sich zur Zeit der Reformation die Tendenz, dass diese Art der Rede am Grab auch vom Bürgertum praktiziert wurde. Oft werden die Begrifflichkeiten Trauerrede und Grabrede synonym verwendet, jedoch wird letztere tatsächlich nur vor dem Grab vorgetragen. Die Trauerrede würdigt in erster Linie die oder den Verstorbenen und ist als Ausdruck des Abschiedes eines der wesentlichen Merkmale im Beisetzungsprozess. Ausgehend von den Präferenzen des Verstorbenen und den Hinterbliebenen kann die Trauerrede religiös, sekulär oder auch philosophisch geprägt sein. So tragen nicht nur professionelle Trauerredner im Rahmen eines Bestattungsrituals ihre Reden vor, sondern auch Verwandte, eng verbundene Mitmenschen des Verstorbenen, Kollegen oder Vereinsmitglieder. Dementsprechend ist die Trauerrede keiner eingeschränkten Schicht zugehörig, sondern etabliert sich in verstärktem Maße und in unterschiedlichster Form mehr und mehr einer weitgefächerten Zielgruppe. Gesellschaftliche Wandlungen - und einhergehend damit ein Streben nach Individualität - wirken sich häufig über den Tod hinaus aus - sei es in der Form und Farbe des Sarges oder eben in der Art und Weise der Bestattungszeremonie. Auch ist es oft der ausdrückliche Wunsch eines Sterbenden, nicht in einem kirchlichen Rahmen verabschiedet zu werden, sondern in einem weltlichen.



Die Wirkung einer Trauerrede und ihre Funktion im Kontext der Trauer.


Insbesondere dann, wenn ein Todesfall plötzlich eintrifft, der Schock tiefsitzt und die Angehörigen nebst Freunden und Kollegen untröstlich sind, muss Trauerarbeit geleistet werden. Gemeinsame Zeremonien des Abschiednehmens sind in den meisten Kulturen ein fester Bestandteil des Trauerns und der Trauerbewältigung. Schon seit der Steinzeit - und unter Umständen sogar früher - pflegen Menschen die Tradition der Bestattungszeremonien als Übergangsritus und Möglichkeit, im Kollektiv zu trauern. Gegenwärtig herrscht in Deutschland die Bestattungspflicht, welche Bestatter durchführen. Die Trauerrede, die das Andenken der verstorbenen Person wahrt und welche den Trauernden während ihres Abschiedes begleitet, wird als eine Form der Wertschätzung vorgetragen und ist mittlerweile ein fester Bestandteil einer Beerdigungszeremonie. Stilvolles Kondolieren und authentische Anteilnahme sind die wesentlichen Merkmale einer Trauerrede. Wichtig ist es, diese Trauerrede nicht in Klischees oder völlige Übertreibung abdriften zu lassen, sondern ein glaubwürdiges Bild des Verstorbenen zu schaffen, sodass die Anteilnehmenden ein starkes Wir-Gefühl entwickeln und gemeinsam Abschied nehmen können. Wichtige Stationen im Leben des Toten sind in einer weltlichen Trauerrede ebenso aufzuführen wie Kerneigenschaften. Hält ein freier Redner die Trauerrede, so muss er sich im Rahmen eines Gespräches mit den Hinterbliebenen ein möglichst umfassendes Bild machen. Besprochen werden Schwerpunkte der Trauerrede dann ebenso wie Thematiken, die keinesfalls Bestandteil der Ansprache sein dürfen. Das akute Auflebenlassen innerer Bilder und Gedanken an den Verstorbenen wie auch die mit ihm verknüpften, teilweise noch sehr gegenwärtigen Erlebnisse und Ereignisse sind aktive, zentrale Elemente der Trauerarbeit und werden in einer Trauerrede vor Augen geführt. Die Achtung vor dem Wirken, den Einstellungen und den Eigenschaften des Toten wird noch einmal mündlich ausgedrückt und in einer Trauerrede zum Ausdruck gebracht. Als haltgebende Erscheinungsform sind gemeinschaftlich gepflegte Rituale der Trauerarbeit Sicherheit spendend und entsprechen dem Gedanken, dass tiefgehende Ereignisse wie der Tod besser im Kollektiv verarbeitet werden. Entfernt man sich jedoch zu sehr thematisch oder sprachlich von der Lebenswirklichkeit der Trauernden, ist die als Trost gedachte Trauerrede zu weit weg und erreicht niemanden mehr. Häufig weisen daher Menschen im Rahmen der Bestattungsvorsorge die Angehörigen an, auf kirchliche Reden und Zeremonien zu verzichten. Das Gefühl, dem Wunsch des Verstorbenen mit einer passenden Trauerrede zu entsprechen wie auch einen passenden Rahmen zu geben, den nicht nur leere Worthülsen umgeben, ist bei den Hinterbliebenen recht präsent. So kommen häufig durch alternative Formen des Abschiedes nicht nur freie Redner, die ihr Handwerk verstehen, zu Wort - sondern eben auch nahestehende Personen aus dem Umkreis des Verstorbenen, die nun eine Trauerrede halten und ihrer Trauer mit Worten Ausdruck verleihen. Gelungen ist eine Trauerrede insbesondere dann, wenn die Sätze nicht nur Bilder im Kopf erzeugen und angenehme Erinnerungen hervorrufen, sondern die Ausdrücke und die Inhalte lange Trost spenden. Eine lebensnahe und persönliche Trauerrede ist ein zentrales Element des Abschieds von einer nahestehenden Person und schafft gleichzeitig eine beständige Erinnerung.


Wie lang muss eine Trauerrede sein? Den richtigen Zeitraum bei der Trauerfeier finden.


Entscheidend ist weniger die absolute Länge einer Trauerrede, sondern vielmehr ihre Qualität. Ein Zeitrahmen von fünf bis 20 Minuten sollte in etwa angemessen sein, um wichtige Stationen im Leben des Verstorbenen vor das geistige Auge der Anwesenden zu rufen. Zu bedenken ist, dass die Hinterbliebenen ohnehin meist emotional sehr berührt sind und sich in einer Ausnahmesituation befinden. Fingerspitzengefühl ist beim Formulieren nicht nur inhaltlich gefragt - denn lang dürfen auch die Satzkonstruktionen nicht sein. Verschachtelte, sehr komplizierte Sätze in einer Trauerrede verlangen dem Hörer einiges ab und angesichts der großen Anspannung erschweren diese das Zuhören und Nachempfingen beträchtlich. Langsames Vortragen wie auch Pausen sind essentielle Bestandteile dieser Redeform.


Aufbau und Inhalt einer Trauerrede: So gelingt die Rede auf der Trauerfeier.


Eine Trauerrede muss - wie jede andere Rede auch - inhaltlich klar gegliedert sein. Zunächst erfolgt die Begrüßung der Anwesenden, dann die Einleitung der Trauerrede, die sich beispielsweise auf die Todesumstände beziehen kann. Auch wenn es sich möglicherweise um einen Suizid handelt, sollte dieser in einer Trauerrede nicht ausgespart werden und dennoch Erwähnung finden. Einleiten kann man eine Trauerrede auch mit der ersten Begegnung mit der verstorbenen Person. Es eigenen sich vor allem persönliche Eindrücke, das Handeln, Wirken und die Charaktereigenschaften, welche nun in der Abschiedsrede thematisiert werden. An das gemäßigte Formulieren ist dabei zu denken und pathetisches Überhöhen in jedem Fall zu vermeiden. Die lebensnahe Würdigung im Mittelteil der Trauerrede, bei welcher man auch einen kurzen Umriss der Biographie des Toten und wichtige Stationen im Leben mitteilen kann, spendet den Hinterbliebenen Trost. Persönliche Interessen, Engagement und Einstellungen des Toten werden nun thematisiert. Als Überleitung zum Ende einer Trauerrede bietet sich ein Zitat oder die Begründung des Redners an, was genau der Verlust dieser Person für ihn bedeutet. Ausdruck für Betroffenheit und Trost können am Ende der Trauerrede Platz finden und als Hoffnung gebendes Segment am Schluss der Ansprache an die Trauergemeinde gerichtet werden. So kann - je nach religiöser Betrachtungsweise - beispielsweise ein Hinweis auf ein mögliches Leben nach dem Tod oder dergleichen tröstlich sein.


Dieser Artikel zum Thema „Trauerrede“ stammt von Till Tauber. Folgen Sie ihr auf Google+.

Die Trauerrede ist eine besondere Form der Rede. Hinweise und Hintergründe zur Trauerrede. Trauerrede: Die Rede für die Trauer und den Abschied.